Bioidentische Hormone im Vergleich zu Rimkus®-Kapseln

Rimkus-Kapseln naturidentische Hormone

Naturidentische Hormone wie Gynokadin® Gel (Östrogen) oder Famenita®, Utrogest/Utrogestan®, Progestan® (Progesteron) sind auf Kassenrezept erhältlich. Generell eine gute Sache! Die niedrigen Selbstkosten sind auf alle Fälle von Vorteil.

Leider sind sie nicht individuell dosierbar. Progesteron ist zum Beispiel nur in 100mg und 200mg erhältlich. Sie enthalten Zusatz- und Füllstoffen, die häufig schlecht vertragen werden. In pharmazeutischen Produkten ist oft Titandioxid (= weißer Farbstoff) enthalten. Es steht in der Kritik allergische Reaktionen auszulösen. Dieser Stoff kommt nicht nur in Arzneimitteln zum Einsatz, sondern auch in der Lebensmittelindustrie.

Die Sache mit dem Beipackzettel…

Die bioidentischen Produkte auf Kassenrezept enthalten Beipackzettel mit Nebenwirkungen von synthetischen Hormonen. Das führt zur Verunsicherung. Alle bioidentischen Hormone bergen nicht die in den Packungen erwähnten Gesundheitsrisiken! Die Pharmaindustrie scheint sich damit lediglich abzusichern.
Den Rimkus®-Kapseln liegt nichts bei, was aufgrund der üblichen Erfahrungen mit Pharmaerzeugnissen Verwirrung stiften kann. Die verbreitete Meinung lautet: Wo eine Wirkung ist, gibt es auch eine Nebenwirkung. Das trifft auf Rimkus®-Kapseln nicht zu, da der Inhalt für unseren Körper nicht von seinen eigens produzierten Hormonen zu unterscheiden ist. Ein Beipackzettel ist daher nicht nötig.
„Nebenwirkungen“, im Sinne von Wechseljahrssymptomen, können so lange auftreten bis die individuellen Werte gefunden sind.

Abbau der Hormone über die Leber?

Östrogen wird in bioidentischer Form üblicherweise als Gel zum Auftragen auf die Haut verordnet.
Progesteron wird geraten nicht oral, sondern vaginal oder anal anzuwenden.
Der Grund dafür ist, den angeblichen „First-Pass-Effekt“ zu umgehen. Wie du in der Verlinkung lesen kannst, ist obige Frage mit einem eindeutigen „NEIN“ zu beantworten. Körperidentische Hormone nehmen den gleichen Weg wie unsere eigenen und zwar über das Lymphsystem.

Bioidentische Hormoncremes sind mit Gefahren verbunden

Generell werden bioidentische Hormone, insbesonders Östrogen, aufgrund der WHI-Studien hauptsächlich in Form von Cremes verschrieben. Hormone über die Haut aufzunehmen, erweckt den Eindruck ungefährlich zu sein.
Die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht! Die Hautbarriere schützt unseren Körper. Die Aufnahme von Hormonen ist mit Cremes erschwert. Auch der vaginale und anale Aufnahmeweg unterscheidet sich davon nicht:

  • Der Körper bleibt weiterhin in einem Mangelzustand.
  • Beschwerden sind in der Regel nur gelindert und schwanken sehr.
  • Auch kann so eine mögliche Gesundheitsprävention nicht erreicht werden.

Anmerkung: Die Anwendung einer Östriol-Creme im vaginalen Bereich bringt Linderung z.B. bei Scheidentrockenheit, Juckreiz oder Blasenproblemen. (Die Rimkus®-Methode behebt hormonell bedingte Beschwerden auch in diesem Bereich!)

Östrogen: Zu Unrecht das schwarze Schaf unter den Steroidhormonen

Besonders dem Östrogen werden zahlreiche negative Eigenschaften nachgesagt. Woher kommt das?
Zum einen liegte es an der angeblichen Östrogendominanz, die richtigerweise „Progesteronmangel“ genannt werden sollte.
Zum anderen an den verheerenden Ergebnissen der WHI-Studie von 2002 zur synthetischen Hormonersatztherapie (HET). Ein Segen, dass Medien die Gefährlichkeit an die Öffentlichkeit brachten! Eine erweiterte Studie 2008 sollte die Risiken harmloser erscheinen lassen. Die meisten Schulmediziner orientieren sich auch heute noch an diesen Ergebnissen. Sie stufen allerdings nun alle Hormone, egal ob synthetisch oder bioidentisch, von den Gefahren her gleich hoch ein. So bleibt die Angst der Patienten vor Hormonen bestehen und die enormen Vorteile von naturidentischen leider verborgen.

Ist es möglich mit anderen bioidentischen Hormonen Rimkus-Normbereiche zu erzielen?

Die orale Einnahme von bioidentischem Progesteron wie beispielsweise Famenita® oder Utrogest® erreichen nicht so hohe Werte wie in gleicher Dosierung Rimkus®-Kapseln. Das könnte daran liegen, dass in den pharmazeutisch hergestellten körperidentischen Hormonpräparaten aus Kostengründen Industriefette und eine gröbere Mikronisierung der Hormone verwendet werden.
Ärzte bevorzugen auch bei naturidentischem Östrogen die Anwendung über die Haut. Die Hormonspiegel bleiben niedrig, wie oben erwähnt.
Der positive Zusatzeffekt der Rimkus®-Kapseln fehlt: Der Schutz für die Gesundheit. Denn der Körper ist nicht optimal versorgt und der Hormonmangelzustand bleibt somit weiterhin bestehen. Die Beschwerden können sich zwar gebessert haben, aber der vorbeugende Effekt für unsere Gesunderhaltung liegt in den von Dr. Rimkus erforschten Zielbereichen.

Zwei Anwenderinnen von kassenärztlich verschriebenem Progesteron berichteten, bei einer täglichen oralen Einnahme von 700mg lediglich einen Progesteronwert von 10 ng/ml zu erreichen. Diese Tagesdosis würde nur in Ausnahmefällen bei der Rimkus®-Methode zur Anwendung kommen, normalerweise auch nur für einen kurzen Zeitraum. In der Regel würden Rimkus®-Kapseln mit so einer täglichen Dauerdosierung zu stark überhöhten Werten führen.

Die E3N Study Group fand heraus, das Brustkrebsrisiko sinkt mit natürlichem Progesteron. Der Progesteronwert muss dazu über 14 ng/ml liegen.

Das „Handling“

Die Dosierung muss selbst in die Hand genommen werden. Die Anwendung erfolgt nach eigenem Empfinden und Kontrollen erfolgen normalerweise nicht.
Manchmal werden zur Kontrolle Speicheltests durchgeführt. Allerdings kann im Speichel nur ein geringer Teil der Sexualhormone gemessen werden. Auf diese Weise können die „freien“, nicht an Transporteiweiße (SHBG) gebundenen Hormone, bestimmt werden. Der bedeutende Anteil der Steroidhormone liegt jedoch zu 85 bis 98 Prozent an SHBG gebunden vor. Die gewünschte Aussagekraft zeigt sich daher lediglich im Blut.

Halbwertzeiten

Die üblicherweise empfohlene Anwendungszeit stellt ein weiteres Problem dar: Östrogen nur morgens, Progesteron nur abends. Beide Hormone haben eine unterschiedliche Halbwertzeit, in der sie sich abbauen. Daher hat sich ein Abstand von 12 Stunden, wie in der Rimkus®-Methode, als ideal erwiesen. So erfolgt eine gleichmäßige Versorgung über den Tag verteilt.

Was ist der Unterschied zur Rimkus®-Methode?

Blutabnahmen finden bei der Rimkus®-Methode alle 3 Monate (später alle 6 Monate) zur Kontrolle statt. Sie dienen außerdem dazu sich allmählich an den individuellen Hormonspiegel heranzutasten. Dosierungen sind in kleinsten Abstufungen möglich.
Grundlage hierfür sind die von Dr. Rimkus ermittelten Zielwerte, die durch langjährige Beobachtungen und Messreihen an vielen Tausend Patientinnen und Patienten entstanden sind.

Die Hormone liegen in hochwertigem Olivenöl bzw. Kakaobutter gelöst in den Rimkus®-Kapseln vor. Ein „First-Pass-Effekt“ ist ausgeschlossen, da Hormone aus den Kapseln direkt aus dem Magen und Dünndarm in das Lymphsystem aufgenommen werden. Es ist exakt der Weg, den unsere eigenen Hormone auch gehen bzw. gegangen sind.
Rimkus®-Hormone sind für unseren Organismus nicht von seinen früher eigens hergestellten zu unterscheiden!

Ein weiteres Problem: Die Behandlung mit anderen Präparaten ist für Frauen vorgesehen. Für Männer ist es deutlich schwieriger bioidentische Hormone zu erhalten. Falls doch, besteht für Ärzte bei Männern die Annahme Testosteron ist das richtige Hormon. Allerdings bleibt der Erfolg aus. Es wird übersehen, dass die „Mutter“ aller Steroidhormone Progesteron ist, auch für die Bildung von Testosteron. Östrogen ist ebenso für den Mann von Wichtigkeit.
Die Rimkus®-Therapie ist auch für alle hormonellen Problematiken von Männern ein Segen!

Tipp: Wer den weißen Farbstoff in manchen Kapselhüllen meiden möchte, kann sich auf dem Rezept für Rimkus®-Kapseln „ohne Titandioxid“ vermerken lassen.

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