Östrogen & Progesteron – alles was du immer schon darüber wissen wolltest!

Östrogendominanz & Progesteronmangel – was ist das genau?

Wer sich bereits in das Thema Hormone eingelesen hatte, wird immer wieder auf die Östrogendominanz stoßen, machmal auch auf den Progesteronmangel.

Dr. Dr. Beck erklärt es so: Dominanz bedeutet, dass etwas größer, höher oder stärker als etwas Anderes ist. Somit müsste im Fall der Östrogendominanz der Östrogenspiegel höher sein als der von Progesteron, sogar im tiefsten Mangel.

Das ist aber nicht so!

Östrogen misst man üblicherweise in pg/ml, Progesteron in ng/ml.
1 ng/ml = 1000 pg/ml

Somit sind 10 bis 30 ng/ml Progesteron umgerechnet 10.000 bis 30.000 pg/ml.

Im Zyklus schwankt Östrogen zwischen 5 und 250 pg/ml (im Ausnahmefall 500 pg/ml).

Selbst bei einem Wert von 1 ng/ml Progesteron ( = 1000 pg/ml) würden nur maximal 500 pg/ml Östrogen gegenüber stehen können.

Aus diesem Grund wird in der Rimkus®-Therapie der Begriff Progesteronmangel verwendet.

Man könnte allenfalls von einer „relativen symptomatischen Östrogendominanz“ sprechen, wenn durch einen massiven Progesteronabfall vermehrt die Wirkungen des Östrogens spürbar werden, in dem Beschwerden zunehmen.

 

Östrogen & Progesteron: Das Verhältnis macht’s!

Beide Hormone spielen sich vielfach den „Ball“ zu. Östrogen und Progesteron entfalten nur dann ihr volles Können,
wenn sie für deinen Körper im idealen Verhältnis zueinander stehen. Ganz besonders gilt das für
Immunabwehr und Krebsprophylaxe.

Nachfolgend findest du die wichtigsten Wirkungsweisen:

    Strukturformel Östrogen

Östrogen = Östradiol = Estradiol

  • Östrogen macht „freie Radikale“ unschädlich, die im Körper Krankheiten oder sogar Krebs auslösen könnten.

  • Bevor Krebs entstehen kann, werden fehlgebildete Zellen zerstört.

  • Östrogen schützt das Herz-Kreislauf-System und verringert sowohl das Risiko für Thrombosen, als auch für Embolien und Herzinfarkte.
  • Östrogen fördert den Aufbau von Kollagen & Knochenmasse und ist daher der wichtigste Schutz vor Osteoporose.

  • Das Wachstum der Kopfhaare wird stimuliert.

  • In erster Linie hält Östrogen Libido und Potenz aufrecht und hat deshalb eine entscheidende Bedeutung bei der Fortpflanzung.

  • Die Hirnfunktion bleibt intakt und das Gehirn wird besser durchlutet, was die Produktion von Hirnbotenstoffen ermöglicht und auch das Risiko für Demenzerkrankungen senkt.

  • Neurotransmitter übertragen wichtige Informationen wie Freude und Zuversicht, die ohne Östrogen nicht gebildet werden können.

  • Östrogen ist ein natürliches Antidepressivum.

  • Die Regulation des Fettstoffwechsels benötigt Östrogen und verhindert daher eine „Matronen“-Figur.

  • Östrogen steuert die Thermoregulation und verhindert so unnötige Schwitzattacken bzw. Hitzewallungen.

  • Östrogen legt einen Schutzmantel um die Hirnzellen.

  • Für Haut und Schleimhäute ist Östrogen ein wichtiger Schutz- und Erhaltungsfaktor. So wird einem „Schwund“ bzw. „Austrocknen“ der äußeren Geschlechtsorgane im Alter vorgebeugt.

  • Schutz vor „Grauem Star“ und Altersschwerhörigkeit.

  • Östrogen vermindert die Geschwindigkeit des Alterns und erhöht gleichzeitig die Lebensqualität.

     

Strukturformel Progesteron

Progesteron

  • Ein Embryo nistet sich in der 2. Zyklushälfte, durch die von Progesteron aufgebaute Schleimhaut, bestens ein.

  • Fettdepots können wieder abgebaut werden, da Progesteron die Energiefreisetzung aus Fett mobilisiert.

  • Progesteron fördert die Wasserausscheidung über die Nieren.

  • Progesteron ist das beste, natürliche Antidepressivum und auch Anti-Schmerzmittel!

  • Es unterstützt die Schilddrüse und ein Mangel oder Ausfall führt unweigerlich zu einer Störung.

  • Das Thrombose-Risiko ist verringert.

  • Progesteron fördert die lebensnotwendige Aufnahme von Zink und Kupfer im Körper. Fehlt Progesteron, zieht es einen Mangel beider Mineralien nach sich.

  • Progesteron regt die Knochenbildner stärker an als Östrogen und stimuliert das Wachstum des Bindegewebes.

  • Die Ummantelungen der Nervenbahnen (Schwannschen Scheiden) sind geschützt und somit ist Progesteron ein wichtiger Schutz vor Multipler Sklerose.

  • Progesteron hemmt die 5-alpha-Reduktase und verhindert somit die Umwandlung von zu viel Testosteron in DHT. Dieser Vorgang begünstigt ansonsten Haarausfall und Prostatavergrößerung ebenso wie Bartwuchs bei Frauen („Hexenhaare“ am Kinn).

  • Es fördert das Wachstum der Kopfhaare.

  • Progesteron schützt sowohl die Gebärmutterschleimhaut, als auch Brust und Prostata vor Krebs.

  • Progesteron hilft Östrogen fehlgebildete Zellen zu zerstören und verlangsamt die Zellteilung. Östrogen hat dadurch genügend Zeit seine Kontrollfunktion auszuüben.

  • Es stimuliert den Schlaf.

  • Progesteron ist ein natürlicher Cholsterinsenker, da es aus  Cholesterin gebildet wird.

  • Progesteron schützt zudem vor Altersdiabetes.

  • Es ist eine wichtige Stimulanz für Libido und Potenz.

  • Ein Embryo überlebt die Schwangerschaftszeit im Mutterleib nicht ohne Progesteron.

     

Funktionskreise im menschlichen Organismus

Mitochondrien-Schutz

Auf dieser Abbildung siehst du, wie die einzelnen Funktionssysteme im Körper vernetzt sind. Je älter wir werden, umso mehr beginnen einzelne „Systemkugeln“ zu schwächeln. Wir merken es daran, dass wir uns nicht mehr so fit und widerstandsfähig fühlen wie früher.

Im Zentrum stehen die „Kraftwerke“ unserer Zellen, die Mitochondrien, die die Energie für alle Lebensvorgänge bereitstellen und wesentliche Steuerungsfunktionen in den Zellen regeln. Jede Zelle enthält in der Jugend etwa 4000 Mitochondrien, in denen unter anderem unser wichtigster Energieträger, das ATP (Adenosin-Tri-Phosphat) gebildet wird. Ohne ATP könnte sich beispielsweise kein Muskel bewegen, auch das Herz nicht und das Gehirn könnte nicht arbeiten. Mitochondrien haben übrigens die genetische Struktur von Bakterien und werden bei Antibiotika-Behandlungen mit angegriffen.

Ein fortschreitender Östrogenmangel allein verschlechtert die Durchblutung und somit den Sauerstoffgehalt im Körper, den Mitochondrien für ihre volle Funktionsfähigkeit benötigen würden.

Die Hormon-„Kugel“ schwächelt anfangs wie alle anderen und stellt bei der Frau relativ plötzlich ihre Funktion ein. Beim Mann ist es ein langsamer, aber stetiger Abfall: Bei Mann & Frau wirkt sich ein Hormonmangel dauerhaft negativ auf die übrigen Regelkreise aus.

Rechtsregulat®-Produkte der Firma Dr. Niedermaier® sind ein Extra-Tipp von Dr. Rimkus.
Rechtsregulat® Bio sein Favorit, um die Enzym- und Fermentaktivität zu unterstützen und so unseren Mitochondrien den bestmöglichsten Schutz zu bieten.


Quellen:
− Dr. Rimkus:  „Wechseljahre – Ein behandelbares Schicksal“ & „Die Rimkus®-Methode für die Frau“
Dr. Dr. Beck: „Natürliche Hormone“

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