„Rimkus®-Kapseln brachten mir mein Leben zurück!“
oder: Rutschgerls Königinnenweg

(Anmerkung: ‚Rutschgerl‘ ist mein Nickname im Hormon-Netzwerk-Forum)

Rimkus®-Kapseln Ruth am Wasser sitzend

Es ist tatsächlich so wie es in der Überschrift steht: Rimkus®-Kapseln brachten mir meine Lebensfreude zurück!
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage: Heute fühle ich mich besser denn je!

Aber der Reihe nach…

Meine Symptome oder wie alles begann

Mit 49 Jahren bemerkte ich immer öfter wie erschöpft ich nach alltäglichen Erledigungen war. Hin und wieder plagten mich Übelkeit und Schwindel. Konzentrations- und Gedächtnisprobleme kamen hinzu. Zeitweise war ich wie in ‚Trance‘, als liefe ein Film vor mir ab. Kleinigkeiten überforderten mich, meine Geduld ließ immer mehr nach. Nichts ging mehr mühelos von der Hand, fühlte mich grundlos gestresst und unter Druck. Innerlich kam ich nicht zur Ruhe. Gelegentlich trat Herzrasen auf. Nichtigkeiten, die nicht wirklich von Belang waren, zogen mich regelrecht „runter“, verbunden mit völlig unbegründeten Zukunftsängsten. Generell wurde ich allgemein ängstlicher, traute mir weniger zu. Viele Dinge habe ich verkompliziert, in dem ich immer wieder von Neuem Alltagssituationen durchdacht habe anstatt einfach zu handeln. Ich zog mich immer mehr zurück, fühlte mich unter Menschen zunehmend unwohler und Unsicherheiten verstärkten sich. Banale Entscheidungen fielen mir zusehends schwerer.

Mein Schlaf war gut, einmal nachts zur Toilette war allerdings mittlerweile Standard. Ich konnte wieder einschlafen, hatte jedoch hin und wieder unangenehme „bewusste“ Traumphasen.

Auch körperliche Defizite ließen sich nicht mehr leugnen. In meiner Bürste fanden sich mehr Haare als gewohnt. Erste leichte Nackenverspannungen meldeten sich, die sich durch Physiotherapie schnell beheben ließen, aber immer wiederkehrten. Knie und Schulter gaben hin und wieder ‚Laut‘.

Ab ca. 35 hatte ich Rosacea-Schübe und Brustschmerzen vor Regelblutungen aufgrund einer Zyste.

Wechseljahre – jeder kennt es, aber was verbirgt sich genau hinter dem Wort?

Vor mehreren Jahren begann ich mich mit dem Thema Wechseljahre zu befassen: Was genau verbirgt sich hinter dem Wort und welche Spätfolgen sind im Alter zu erwarten? Zudem wollte ich mich wappnen, sollten Beschwerden auftreten. Zunehmend häuften sich in meinem Umfeld Frauen meines Alters, die Depressionen bekamen und über zunehmend gesundheitliche Probleme berichteten. Auch typische den Wechseljahren zugeordnete Beschwerden beschrieben Frauen noch nach Jahren der Menopause. Der Weg des „Durchstehens“, in dem ich lediglich Symptome bekämpfe, erschien mir immer utopischer.

Sind es Altersbeschwerden, die nicht zu stoppen sind oder besteht die Möglichkeit auf diesen „Abbau-Prozess“ einzuwirken?

Ich begann mit diversen Recherchen im Internet. Angefangen von Dr.Lee‘s-Progesteroncreme bis hin zum Buch von Christiane Northrup „Weisheit der Wechseljahre“, bis sich der Entschluss manifestierte, es „im Fall der Fälle“ mit bioidentischen Hormonen zu versuchen.

…und dann ging’s mir so richtig schlecht

Der Super-GAU begann mit meiner letzten Blutung im März 2017. Ständig hatte ich das Gefühl nach alltäglichen Erledigungen Pausen einlegen zu müssen und bemerkte Kurzatmigkeit nach früher anspruchslosen Tätigkeiten, sowie Spaziergängen. Ich hatte den Eindruck nichts mehr zu schaffen.
Hitzewallungen, Schweißausbrüche halbstündlich bis stündlich gesellten sich dazu.
Was ich früher in meinen Gedanken als ‚läppisch‘ abgetan hätte, wurde zur echten Belastungsprobe.

50 das neue 80?! Das kann doch nicht sein!

Ich will mein altes Leben zurück!

Im 1. Buch von Dr. Beck „Natürliche Hormone“ die Antwort, die ich gesucht hatte!

Gerüstet aufgrund meiner Vorinformationen habe ich erneut nach dem aktuellen Wissensstand naturidentischer Hormone betreffend im Internet gesucht, um aus Theorie Praxis werden zu lassen.

Zwei Therapien kristallisierten sich für mich heraus:

  • Bioidentische Hormoncremes in Kombination mit Speicheltests
                                      
  • Rimkus-Kapseln (mit bioidentischen Hormonen) und Blutwerte

Nach wochenlangen Recherchen fand ich den entscheidenden Hinweis für mich in der Einleitung des Buches von Dr. Dr. Beck:
Natürliche Hormone – Die Rimkus®-Methode

Er selbst hatte ausgiebig Erfahrungen in der naturheilkundlichen Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden in seiner Praxis sammeln können, auch mit bioidentischen Hormonen in Form von Cremes (transdermale Anwendung), ohne jedoch besondere Erfolge verzeichnen zu können. Ebenso verwendete er für die Bestimmung der Sexualhormone Speicheltests. Die Ergebnisse passten allerdings nicht mit dem Beschwerdebild der Frauen überein.

Durch einen Zufall wurde er auf Dr. Rimkus aufmerksam, der in über 30 Jahren mit seiner Methode positive Erfahrungen verbuchen konnte. Aufgrund der anfänglichen Skepsis erstellte Dr. Dr. Beck in seiner Praxis zu Vergleichszwecken parallel Speichel- und Bluttests. Es stellte sich heraus, nur bei den Blutwerten zeigten sich Übereinstimmungen zu den Symptomen und die Behandlungserfolge bei Verabreichung der Original Rimkus-Kapseln sprachen für sich.

Eine weitere Aussage überzeugte mich: Ab der 2. Lebenshälfte nehmen aufgrund des Hormonmangels Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu, außerdem steigt das Tumorrisiko.

Die beiden Ärzte haben das www.hormon-netzwerk.de ins Leben gerufen, das viele Infos zum Thema enthält, sowie unter anderem eine zertifizierte Therapeutenliste und Apotheken, die die Original Rimkus-Kapseln herstellen. Ein Forum für Interessierte ist ebenso integriert.

Dennoch blieben Zweifel: Soll ich oder soll ich nicht?

Leider sind kaum Erfahrungsberichte zu finden und es fehlen wissenschaftlich fundierte Studien. Ältere Studien (Gaby-, Lee- und Hargrove-Studie) bezüglich naturidentischer Hormone sind vorhanden, jedoch nicht speziell auf Rimkus-Kapseln bezogen. Allerdings habe ich generell kein großes Vertrauen in Studien, zeigt die Realität doch häufig, dass sie nach Jahren widerlegt werden. Dazu stellt sich mir die Frage, welchen Wahrheitsgehalt haben sie, steht eventuell ein großer Konzern dahinter? Als Laie ist das meines Erachtens nicht verlässlich zu prüfen, somit war dieser Punkt für mich nicht von Bedeutung.

Letztendlich kann jeder nur für sich selbst entscheiden, ob er den Informationen der beiden Ärzte Vertrauen schenkt und ihren Weg oder einen anderen gehen möchte, beziehungsweise dem Alterungsprozess seinen natürlichen Verlauf lässt.

Monika Rörig: „Das Leben vergibt keine Garantiescheine. Dafür ist es voller Möglichkeiten und Chancen.“

Nach reiflicher Überlegung kam ich zu der Überzeugung, nur mit Hilfe der Rimkus®-Methode besteht die Möglichkeit meine Wechseljahrsbeschwerden dauerhaft zu beseitigen und im Hinblick auf gesundheitliche Prävention mit minimalem Aufwand das Bestmöglichste zu erreichen, um Altersbeschwerden versuchen hinauszuzögern.

Ich will mein Leben zurück!

Wie es weiter ging

In den mittlerweile 2 Jahren 9 Monaten und 18 Tagen (31.07.2020) der Einnahme wurde ich nicht enttäuscht, alles ist wie beschrieben eingetreten. Meine eingangs genannten Symptome waren nach der Einstellungsphase wie weggezaubert und bereits nach kurzer Einnahmezeit abgeschwächt. Erst im Nachhinein wurde mir bewusst wie stark die Defizite bereits waren. Wiedergewonnene Energie und Belastbarkeit, gestärktes Selbstbewusstsein, gute Gedächtnisleistung und Konzentration, Ausgeglichenheit, sowie mehr Selbstwertgefühl erinnern mich an mein früheres „Ich“.
Hautbild und Haare haben sich ebenso wieder normalisiert.
Nun ist tatsächlich der Slogan „50 ist das neue 30“ Wirklichkeit geworden!
Ich kann mich nur immer und immer wiederholen: „Dank der Rimkus®-Methode habe ich mein Leben zurück! Dank der Rimkus®-Methode habe ich mein Leben zurück! Dank… – ich hör‘ schon auf.;-)
Aber tatsächlich fühlt es sich heute noch wie ein Wunder für mich an – einfach unglaublich!

Das einzige Problem, das mich auch heute immer noch verärgert…

Abschließend noch eine Bemerkung, die mir sehr am Herzen liegt:
Die Einstellung verlief bei mir ‚holprig‘, da leider viele Rimkus-Therapeuten die Kapseln aufgrund der individuellen Dosierung verwenden, aber nicht die von Dr. Rimkus erforschten Normwerte anstreben. Interessierten empfehle ich, sich für einen Erstbesuch über die Grundlagen der Rimkus®-Methode zu informieren, um sicher zu gehen, die entsprechende Behandlung zu bekommen. Leider war meine erste (Frauen-)Ärztin nicht bereit, die Dosis entsprechend anzupassen. Wie ich inzwischen weiß, bin ich leider kein Einzelfall.

Updates:

November 2019:
Nach 2 Jahren leicht gesunkene Werte, völlig normal und kann immer wieder vorkommen; kleine Dosisanpassung und alles schnell wieder im Lot. Bei mir war die Ursache allerdings aufgrund Apothekenwechsel aus Neugierde.;-) Testen, ob tatsächlich Unterschiede bestehen. Eindeutiges Ja.;-)
Minimale Blutungen bestehen nach wie vor, allerdings sehr rückläufig – auch das ist ein gewöhnlicher Verlauf, zumal ich zwei kleine Myome habe.

Mai 2020:
Nach 2 ½ Jahren deutliche Veränderung bezüglich Blutungen: Nur noch leichte Zwischenblutungen, die ich mit eigener zusätzlicher Progesteron-Einnahme steuere und derzeit gesamt 600mg Progesteron täglich nehme. Befinden weiterhin gleichbleibend sehr gut.

Juli 2020:
Dezente Zwischenblutungen sind noch ab und an vorhanden. Die Dosis von 600mg habe ich inzwischen reduziert auf 400mg, da es keinen Unterschied bei mir macht ‚durchzunehmen‘ oder nicht. Bei Auftreten von Zwischenblutungen erhöhe ich wieder bis zum „Versiegen“.

Ein wichtiger Punkt ist im Moment für mich: Trotz der hohen Progesterongabe sind meine Schilddrüsenwerte in der Unterfunktion. Im Moment die schlechtesten Werte denn je – der Grund ist mir nicht bekannt. Altern auch diese Synthesewege?
Ich werde nun mit NDT (Schweineschilddrüsenextrakt) beginnen. Es ist zwar angeraten, erst eine Einstellung mit einem T4- und T3-Präparat zu machen, dann umzustellen. Aber es widerstrebt mir dermaßen, was Chemisches einzunehmen. Nicht mal auf einen begrenzten Zeitraum kann ich es mir vorstellen. Ich nehme weder „Ibu“, Aspirin noch andere Medikamente.
Im Blog findet ihr ein Tagebuch, in dem ich über meine Erfahrungen berichte.

Dezember 2020:
Aufgrund dessen, dass ich Ende Juli weiterhin immer mal auf 600mg gegangen bin, denkend, so kann ich das Blutungsgeschehen schneller beenden: Der Weg ist ja, Östrogenrezeptoren wandeln sich mit der Zeit in Progesteronrezeptoren um, so dass die Blutungen komplett versiegen.

Huch!

Nachdem der Progesteron-Wert Ende Juli bei >60 ng/ml, hatte ich mir vorgenommen nicht mehr so hoch zu gehen. Gemerkt habe ich eigentlich nicht wirklich was davon, vielleicht mal ab und an paar Pickel und etwas an ‚Ausgeglichenheit‘ fehlte. Auch der Östrogenwert war nun um 20 pg/ml gesunken, meine Östrogen-Dosis seit 2019 durchgehend bei 0,8mg. Das habe ich allerdings sofort gemerkt, da sich das bei mir wohl generell mit leichtem Schwitzen zeigt. Nicht tragisch, aber natürlich fällt es mir inzwischen auf.

Es tut sich was!

Die Blutungen waren aber dennoch nicht weg, ich setzte 2020 4x ab, da sich so die Blutungszeit verkürzte und es mich einfach interessiert hat, was ‚passiert‘: 2 Tage nach Absetzen nichts, erst dann. Auch waren es durchaus immer mal noch verkürzte Zeiten. Alles aber eher Schmierblutungen.
Ich hatte allerdings mit der Progesteron-Reduzierung immer mal leichte Schmierblutungen nach 4, 5 Tagen gehabt und mich so nie niedriger als 500mg Tagesdosis bewegt.
Mit der neuen Ö-Dosis passierte was Aufschlussreiches wie ich finde!
Es waren wesentlich leichtere Blutungen seit August: Weniger Progesteron, aber mehr Östrogen. Wer hätte das gedacht?!

Ende Oktober habe ich neue Blutwerte machen lassen: Östrogen war erneut um 20 pg/ml gesunken – interessant! Progesteron bei 50 ng/ml.
Nochmal erhöht auf 1,25mg Östrogen und ich habe nun knallhart auf 400mg Progesteron täglich reduziert.
Und seither? Schmierblutungen total minimalst, tauchen nach 30 Tagen auf, dauern nur wenige Tage!

Mai 2021:
Ich habe
im April meinen jährlichen Check “absolviert” und niemand hatte etwas auszusetzen. Alle Blutwerte top. Gyn hatte keinerlei Beanstandungen, Myome etwas kleiner. Brustultraschall nichts Neues, meine Hauptzyste ist leicht verkleinert.

Ich bin auch sehr zufrieden Blutungen betreffend. Vor dem Frauenarzt pausiere ich mit Rimkus. Da man es sowieso alle 1, 2 Jahre machen sollte, so lange es noch möglich ist, wähle ich diesen Zeitpunkt. Dieses Mal war ein Abbluten nicht mehr möglich.
Ansonsten treten Blutungen nach wie vor zyklisch auf, ABER es verdient nicht mehr den Begriff “Schmierblutungen”, bestenfalls noch “Anhaftungen”. In dieser Zeit nehme ich, falls ich drandenke, 100mg Progesteron täglich mehr. (Ich bin bei den 400mg Progesteron täglich geblieben.) Mit der 1,25mg Östrogen-Dosierung gab es einen Wert von 270 pg/ml. Ich habe überhaupt nichts davon gemerkt! Erstaunlich, nicht?

Schilddrüsen-Update gleich mit!

Weiterhin nehme ich Schweineschilddrüsenextrakt und scheine vorerst bei meiner Dosierung angekommen zu sein. Ich nehme 3 1/4 grain und zwar im Abstand wie Rimkus, ca. 12 Stunden. Wobei ich es äußerst flexibel handhabe, aufgrund meines “gelebten Schichtalltages”: Nachmittags die halbe Dosis nicht vor 15 Uhr, kann auch 17 Uhr werden. Nachts die zweite, je nachdem wie ich auf bin oder bei Frühdienst um 5 Uhr morgens. Ich merke nichts von den etwas abweichenden Zeiten.

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